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Klappentext Die Transparente Therapie / TT-Band II Das Wort
„Transparent“ hat einen doppelten Sinn: Zum einen werden dem Klienten
die Natur dieser Dienstleistung, die Erfolgskriterien und die entsprechend
angewandten Methoden explizit deutlich gemacht. Die Therapie folgt einer
durchsichtigen und natürlich wirkenden Struktur, die auch für Zuschauer
mitvollzogen werden kann. Zum anderen schimmert für den Klienten durch
diese vertrauensvolle Referenzerfahrung eine dahinter liegende Möglichkeit
der selbst-initiierten Transformation und der Selbst-Transzendenz hindurch.
Diese Ermutigung zur erweiterten Suche nach tieferem Glück stellt die
spirituelle Seite der Transparenten Therapie dar, die in ihrem Namen
indirekt mit anklingt. Ihre Prozesse weisen
sowohl für den Klienten als auch für den Therapeuten selbst auf eine
tiefere Schicht menschlichen Seins hin. So führte die rein praktische
Entwicklung der Transparenten Therapie zu umfangreichen spirituellen
Entdeckungen, die im Buch „Die Mystik des Glücklichseins“ ausgewertet
sind (TT-Band I). Jeder konsequente, professionelle Anwender der
Transparenten Therapie kann auf diese Weise selbst zum staunenden
Entdecker werden. Ihre Schilderung ist hier jedoch vorwiegend für
allgemein psychologisch interessierte Menschen verfaßt, die diesen
unkonventionellen Ansatz rein intuitiv überprüfen beziehungsweise als
Anregung für die eigene Arbeit mit Menschen nutzen möchten. Vorwort siehe unten! Einführung siehe beim Link auf der Home: Mehr über die TT! Gliederung für TT-Band II Alle blau gekennzeichneten Passagen sind auch für Laien geschrieben, die schwarzen besonders für Kollegen. I Vorwort
und Einführung
II Wirkungsweise
der Transparenten Therapie
Ermutigendes Fragen Sinnresonanz beim Kundenritual Heilungslernen und Selbsttranszendenz Vier Rapportebenen und ihre Verknüpfung
III
Die 20 Unterscheidungen der TT Drei Unterscheidungen bezüglich der Lösungssuche 1. Elternübertragung und elterliche Mentorfunktion
2. Heilungsversprechen und Bestimmung von Erfolgskriterien
3. Befindlichkeit und Gesamtlebensgefühl (GLG)
Drei Unterscheidungen zur Kategorie von Blockaden 4. einschränkende Überzeugungen und Thought Forms 5. Thought Forms und systemische Identifikationen 6. Gewissenskonflikte und unbewußte Schuldgefühle 14
davon abgeleitete Unterscheidungen: Siebter
Check: Ist das Gesamtlebensgefühl unangemessen schlecht? 7.
Herausforderungen und Anforderungen 8.
kontextuelle und endgültige Auflösung einer schweren
Zielfindungsblockade Sechster
Check: Ist der Fokus auf das Gesamtlebensgefühl (GLG) möglich? 9.
Perspektive und Angebot einer Tiefentherapie 10.
GLG-Fokussierung und Bestandsaufnahme zu zweit
Fünfter
Check: Ist die Auswahl unter den Angeboten souverän? 11.
Kernalternative und zusätzliche Optionen
12.
Mißtrauen und Mentorschaden Vierter
Check: Ist ein kontextuelles Interesse gegeben? 13.
kontextuelles Interesse bei Einzel- und Paartherapie 14.
Heilung von Traumen und Traumaketten
Dritter
Check: Ist ein Beschwerdefokus möglich? 15.
verschleierter Beschwerdefokus und verschleiertes GLG 16.
Instabilität und mangelndes Abstraktionsvermögen Zweiter
Check: Ist Therapie angezeigt? 17.
Weiterempfehlung und Einbeziehung von Ressourcen
18.
spirituelle und psychische Depression Erster
Check: Ist mir der Klient zu hundert Prozent sympathisch? 19.
Rapportverlust und Rapportstörung
20. Fall-Supervision und Live-Supervision
IV Der TT-Aufbau im Überblick Der gesamte Ablauf Der
Prozeß der Selbst-Transzendenz Experimente und weiterführende Forschung V Ablaufbeschreibung
verschiedener TT-Vorgehensweisen VI Fallbeispiele für Kurz- und Langzeittherapie
VII Geheilte Eltern als Therapeuten ihrer Kinder / therapeutische Erziehungsberatung
Dieses Buch geht im allgemein gesehenen Wendejahr 2012 in den Druck zu einer Zeit, da effektive, Neuentwicklungen berücksichtigende Psychotherapie in Deutschland meist nur außerhalb des allgemeinen Kassensystems zu finden ist und damit ein Privileg einer Minderheit darstellt, die sich dies prinzipiell finanziell leisten kann. Zugleich sind die Weltprobleme in Form von Hunger, Gewalt und Umweltzerstörungen so prekär, dass eine anspruchsvolle Psychotherapie-Weiterbildung für Kollegen in Transparenter Therapie fast wie Zeitverschwendung wirkt. Im Vergleich erscheint es viel dringender, sich neben dem Job in Netzwerken zu engagieren, die auf eine gerechte und nachhaltige Wirtschaft hinarbeiten, um der weiteren Traumatisierung so vieler Menschen entgegenzuwirken. Wenn ich an diese beiden Fakten denke, kommt es mir seltsam vor, ausgerechnet jetzt eine neue Psychotherapiemethodik vorzulegen. Drei Gründe haben mich jedoch motiviert, es dennoch zu tun. Alle drei sind für mich so bedeutsam, dass jeder von ihnen allein schon meine geschilderten Zweifel aufwiegt: 1.) Es vermittelt eine ungeheure Freude, mit der Transparenten Therapie zu arbeiten - vor allem wenn Klienten dadurch ein Stück weit oder grundlegend über den bisherigen Glückshorizont hinauswachsen und Selbsttranszendenz erleben. Nach den Sitzungen fühle ich mich wie nach einer beflügelnden Feier, obwohl die Klienten natürlich schockierende Traumen mitbringen. Auch wenn ich mir im Prinzip jeden Beruf erfüllend vorstellen kann, indem man eine meditative Tätigkeit daraus werden lässt und sich außerdem auf unterschiedlichste Menschen einzustellen lernt, empfinde ich es doch als eine besondere Gnade, völlig ohne gegenständliches Werkzeug oder irgendein Material nur durch reine Kommunikation mit Menschen so urpersönlich arbeiten zu dürfen. Ich empfinde die Psychotherapie als Krönung aller Berufe, obwohl wir Bauern, Müllabfuhrpersonal, Verkäufer, Lehrer und Künstler mindestens genauso dringend brauchen. Ich möchte mit interessierten Kollegen diese tiefe Freude an unserem Traumberuf teilen. Auch für mich selbst war dies nicht von Anfang an so: Auf dem mühsamen Weg, mich durch non-direktives Fragen und damit Erforschen von Problemen allmählich zu den tiefsten Sinnimpulsen meines Gegenübers durchzuarbeiten, konnte ich auf keine Supervision bei von mir geschätzten Kollegen zurückgreifen. Meine Inspirationsquellen (mein Forschungskollege Martyn Carruthers, Erich Fromm, Viktor Frankl und die in Band I genannten Mystiker) ließen in der Kombination dieser Einflüsse keinen Vergleich mit meinen bisherigen Ausbildungen zu. Manchmal war es notwendig, nach Teilerfolgen (kostenlose) therapeutische Nacharbeit zu leisten. Nur aufgrund des mir von meinen Klienten und Klientinnen entgegengebrachten Vertrauens und ihrer unmittelbaren nonverbalen Reaktionen und des langfristigen Feedbacks konnte ich allmählich eine Gestalt weiterführender Fragen und Anleitungen zur Selbsterforschung entdecken. Diese Prozeßgestalt, der ich erst später den Namen "Transparente Therapie" gab, halte ich für so bedeutsam, daß ich alle meine bisher entwickelten, keineswegs uneffektiven und unbeachteten Methoden losließ und die früher veröffentlichten vier methodischen Bücher (Systemisches NLP, Visionsorientierte Veränderungsarbeit I und II, Miteinander Glücklich) nicht mehr auflegen ließ. Band III über die Transparente Therapie stellt alle damals und jetzt entwickelten Vorgehensweisen in einen völlig andern Rahmen. Aus reiner Dankbarkeit meinen Ex-Klientinnen gegenüber möchte ich Kollegen und Kolleginnen den Weg dafür ebnen, in eine solch tiefgehende Synergie mit ihren Klienten zu kommen und dieses Fest der Liebe unter zwei völlig fremden Menschen zu erleben - eines der phantastischen Wunder auf dieser Erde! 2.) In Band I wird deutlich, dass spirituelle Gemeinschaften und Netzwerke wieder wahre Mentorschaft anbieten müssen. Spirituelles Wachstum ist ohne Vorbilder nicht attraktiv. Nur durch deren spirituelle und psychische Gesundheit können sie uns inspirieren, anleiten und untereinander verbinden. Auch potentielle Mentoren und Mentorinnen haben ein Recht auf Hilfe - umso mehr können sie dann anderen helfen. Ich betrachte die Transparente Therapie als einen Ansatz, der sich besonders gut für Personen und Paare eignet, die in ihrem Leben große Aufgaben für die Welt haben oder fühlen und durch persönliche Konflikte und Belastungen für andere und sich selbst unnötige Reibungen kreieren. So viele menschliche Potenziale, die für die Heilung der Welt wichtig sind, liegen brach, nur weil die Schwelle zur genau dafür unumgänglichen Befreiung aus beengenden Mustern manchmal nicht allein überwunden werden kann. Die kompetente Begleitung in solch einer Lebensphase wird damit zum Schlüssel für so viele Menschen, die über einen erlösten Klienten oder ein sich gegenseitig verstärkendes Paar davon wiederum profitieren. Meine eigene Krankheitsgeschichte, die ich in Band I beschrieben habe, ist ein Beispiel für die schwierige Suche nach solch einer Unterstützung. 3.) Die Leser von Band I haben meinem Empfinden nach das Recht, das dort philosophisch ausgewertete, aus Psychotherapien gewonnene "Meta-Material" in seiner ursprünglichen Entstehung bei aktuellen Demos nachzuvollziehen. Ich möchte meine Faszination mit anderen Menschen teilen, dass sich diese Bausteine ohne jede weltanschauliche Beeinflussung immer wieder erneut zeigen werden, wie bei einem wissenschaftlichen Experiment. Mit diesem vorliegenden Buch - genaugenommen auch schon mit einigen gekennzeichneten Teilen davon - können Kollegen oder Philosophen und Forscher bei tiefergehenden Demo-Therapien Zeuge von den Drehpunkten unserer menschlichen Entwicklung werden, die mich selbst immer wieder in ihrer Gesetzmäßigkeit und höheren Ordnung faszinieren. Damit komme ich auch zu den drei abschließenden Hinweisen zur Lektüre des Buches: 1.) Ein Teil des Buches ist für Laien gut lesbar. Der andere [Xmäßig] gekennzeichnete Teil wendet sich an besonders interessierte Kollegen oder Auszubildende in Transparenter Therapie und ist aufgrund des Zeitmangels nach meiner Krankheitsphase sehr dicht geschrieben, ich bitte dies zu entschuldigen. 2.) Im vorliegenden Buch werden verschiedene psychologische Phänomene und Unterscheidungen beschrieben, die für den Ablauf der Transparenten Therapie grundlegend sind. Während das Buch „die Mystik des Glücklichseins“ zahlreiche Anregungen für die Arbeit an sich selbst enthält, ist die Transparente Therapie als solche kein Selbsthilfe-Ansatz, sondern eine Kunst der Beziehungsgestaltung. Weder dieses Buch noch der methodische Band III eignen sich für Experimente an sich selbst. Laien profitieren von diesem Fachbuch am meisten, indem sie die behandelten Aspekte rein intuitiv mit bisherigen Therapieerfahrungen vergleichen und sich für die Beobachtung ihrer alltäglichen Beziehungen davon inspirieren lassen. 3.) Da alle Prinzipien der TT aus der Praxis der therapeutischen Beziehung stammen, ist häufig die Rede vom „Klienten“ in „seiner“ Reaktion auf "den Therapeuten“. Ausschließlich zugunsten der Lesbarkeit und im Ausgleich für die im Buch „Die Mystik des Glücklichseins“ explizit genutzte Präsenz als weibliche Autorin habe ich an dieser Stelle die männliche Form gewählt. Ich bitte meine Leserinnen, sich in jedem Fall als mitgemeint aufzufassen.
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